Das glasklare Gewässer liegt dem Toten Gebirge zu Füßen

Der Almsee ist die Quelle für die „Alm“, ein 50 Kilometer langer Gebirgsfluss der dem Almtal seinen Namen gab. Im Oberösterreichischen Salzkammergut auf 589 Metern Seehöhe ist der Almsee im Almtal zu finden. Der 2,1 Kilometer lange und 700 Meter breite See steht seit 1965 unter Naturschutz. Schwimmen, Tauchen, Angeln und andere Wassersportarten sind im Prinzip verboten. An der nördlichen Uferzone gibt es zwar einen kleinen öffentlichen Badeplatz, er wird aber wegen dem kalten Wasser eher weniger besucht.

Die ehemalige schwimmende Insel war einst eine besondere Sehenswürdigkeit

Die kleine mit Gras und Bäumen bewachsene, runde Insel wechselte je nach Wind und Wetter ihre Lage am See. Seit vielen Jahren ist sie jedoch mit dem Ufer verwachsen. Seltene Baum-, Gräser-, Blumen- und Schilfarten können in dieser geschützten Region ungestört gedeihen. Der Nobelpreisträger Konrad Lorenz machte den Almsee im Almtal mit seiner Forschungsstelle berühmt. Gelegentlich frühstücken noch immer große Schwärme von Graugänsen genüsslich an den Ufern des Sees, teils kommen sie aus dem Wildpark Grünau angeflogen.

Die großartige Kulisse des Toten Gebirges kann bei einer gemütlichen Wanderung rund um den Almsee bewundert werden

In der naturbelassenen Landschaft sind viele heimische Tiere die dort in Freiheit leben, aus der Nähe zu beobachten. Eine erholsame und barrierefreie Wanderung durch den Cumberland Wildpark Grünau, vermittelt Einblicke in die Welt der tierischen Bewohner unserer Heimat. Natur- und Musikfreunde kommen im Sommer gerne zum wöchentlichen Echoblasen. Die Grünauer Bläsergruppe bemüht sich mit ihren Instrumenten, um ein klares Echo am Almsee. Der Almsee ist ein echtes Juwel im Salzkammergut.