Kaiserschmarrn · Geschichte & Rezept


Kaiser Franz Josef war wieder mal auf Sommerfrische im Salzkammergut, im schönen Bad Ischl, wo die Entstehung des Kaiserschmarrns seinen Lauf nahm

In der Kaiservilla angelangt gelüstete dem Kaiser nach einer Süßspeise, so verlangte er ein Omelett. Der potscherte Diener stolperte, lag mit dem zerfallenen Omelett am Boden. Der hungrige Kaiser meinte nur: Na gut, man gebe mir halt diesen Schmarrn. Und so war auch gleich der Kaiserschmarrn geboren.

Zutaten

  • 6 Eier
  • 10 dag Zucker mit Vanille (aus der Schote)
  • 3/8 l Milch (kalt)
  • 10 dag zerlassene Butter
  • 24 dag Mehl
  • etwas Zimt (wenig)
  • wer mag – Rosinen (evtl. vorher in Rum eingelegt)
  • Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung

Die Eiklar steif schlagen und die Hälfte vom Zucker dazu rühren. Dotter mit der anderen Zuckerhälfte, der Vanille und dem Zimt schaumig schlagen. Die zerlassene Butter abwechselnd mit der kalten Milch in den Dotterschaum einrühren. Das gesiebte Mehl unter den Dotterschaum heben. Steif geschlagenes Eiklar unterheben. Jetzt kommen je nach Geschmack, die Rosinen rein. Traditioneller Weise gibt man den Teig in eine heiße Pfanne (nur aus hitzebeständigen Materialien), und lässt ihn ein wenig darin garen. Anschließend wird diese ins vorgeheizte Backrohr gestellt, bis der Kaiserschmarren eine goldbraune Farbe hat. Danach zerteilt man ihn mit einer hölzernen Schmarrenschaufel, und serviert ihn angezuckert mit Zwetschken- oder Hollerröster, Beeren, Kompott oder was man eben gerne dazu möchte.

Und weil wir den Kaiserschmarren gerne besonders weich und luftig essen, hat Oma einen speziellen Trick

Der fertig gerührte Teig kommt gleich in eine gefettete Auflaufform und ins Backrohr. Wird der Kaiserschmarren leicht bräunlich, nimmt ihn Oma bereits heraus. So bleibt der Schmarren besonders saftig und fluffig. Außerdem macht sie immer eine Hälfte mit Rosinen, und eine ohne.

Mmmmh, danke Oma !