Keutschacher See


Wenige Kilometer vom Wörthersee entfernt liegt der idyllische Keutschacher See

Zusammen mit dem Hafnersee, dem Baßgeigensee und dem Rauschelesee bildet der Keutschacher See das 4-Seen-Tal. In den Sommermonaten erwärmt sich sein Wasser bis zu 27 Grad. Flachmoore, Feuchtwiesen- und Wälder machen den naturbelassenen See zur Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten. Gut beschützt vom bewaldeten Hügelzug der Sattnitz liegt der 2 Kilometer lange und 1 Kilometer breite Keutschacher See in einer großen Talschlucht, 506 Meter über dem Meeresspiegel. Als „Camping Ecke“ ist der Keutschacher See weit über die Landesgrenzen bekannt. Das Fahren von Motorbooten ist aufgrund des Naturschutzes nicht erlaubt. Die Ruhe am See wird von Erholungssuchenden und Badegästen gleichermaßen geschätzt. Auch die Angler profitieren von diesem Naturjuwel mit der ständig steigenden Fisch-Vielfalt.

Auf der Südseite des Sees liegt Europas größtes Binnensee-FKK-Gelände

Das beschilderte Rad- und Wanderwegnetz führt in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Längen durch die gesamte Region Südkärntens. In Kärnten erhält der Beachvolleyball-Sport einen hohen Stellenwert. Am Keutschacher See gibt es gleich 4 Plätze, wo man die Füße beim Spiel im Sand vergraben kann. Vom weltgrößten Holz-Aussichtsturm Pyramidenkogel der auf dem gleichnamigen Berg steht, ist die Region um den Keutschacher See besonders gut zu sehen.

Der Turm bietet Ausblick über den gesamten Wörthersee von Klagenfurt bis Velden – und noch viel weiter

Prähistorischen Pfahlbauten am Seeboden machen das Gewässer zu Kärntens einzigem UNESCO Weltkulturerbe. Fundstücke der ehemaligen Häuser, sowie Werkzeuge aus Holz, Bein oder Geweih und auch Nahrungsbehälter, geben Einblick in das damalige Leben vor 6.000 Jahren. Die wertvolle Quelle an äußerst seltenem archäologischen Fundmaterial verleihen dem Keutschacher See etwas besonders geheimnisvolles.