Wenn der Frühling die Natur aus dem Winterschlaf weckt beginnen die Maikäfer auszuschwärmen

Einen Großteil ihres Lebens verbringen sie allerdings unter der Erde, ehe sie ans Tageslicht kommen. Ihre Fühler bestehen aus kleinen Blättchen die in Fächer aufgespalten sind. Für die Maikäfer ist das so etwas wie eine Nase, dort befinden sich tausende Geruchssensoren. Durch ihre relativ langsame Fluggeschwindigkeit ist ein tief brummendes Geräusch zu hören.

Mit einem Radfahrer auf Augenhöhe – schneller als 8 km/h im Flug kommen sie nicht voran

Auf der Speisekarte der kleinen Brummer stehen Blätter von Laubbäumen. Dabei bevorzugen sie Obstbäume, Eichen, Weiden, Ahorn oder Buchen. Gelegentlich knabbern sie auch die weichen Nadeln der Lärchen. Bevor sie sich verpuppen leben die Maikäfer als Engerlinge in der Erde. In dieser Zeit schmecken ihnen Wurzeln sehr gut. Sie selbst werden gerne von Maulwürfen, Igeln, Spitzmäusen und Wildschweinen vernascht. Allerlei Vögel und auch Fledermäuse sind hinter den ausgeflogenen Maikäfern her. Erst nach drei bis vier, oder sogar fünf Jahren kommen die Erwachsenen, also die fertigen Käfer aus der Erde. Doch die braunen Tierchen haben nur vier bis sieben Wochen zu leben. In dieser Zeit gilt es die Natur zu entdecken, eine Partnerin zu finden und die Zeit zu genießen. Wer aufmerksam durch den Frühling spaziert, bekommt die Mai- oder auch Junikäfer zu sehen.