Ein Maulwurf im Garten ist ein Kompliment für dich und deinen Garten

Grundsätzlich bevorzugt er qualitativ hochwertige und lockere Erde, also ein Genuss-Buddler. Jedoch mag kaum einer die Erdhaufen des niedlichen Grabers. Im Internet gibt es genug Tipps, wie man den Maulwurf aus dem Garten vertreibt. Doch ist diese Idee so gut? Ein Magazin hat die besten Tipps dazu auf Facebook geteilt. Dabei gabs rund 60 Kommentare, allein 50 davon waren für den Maulwurf.

Der flauschige Buddler ist eben ein Nutztier

Zwar sieht der kleine Kerl kaum etwas, dafür kann er aber sehr gut hören und riechen. Versucht man ihn mit Lärm zu vertreiben, gibt das sicher bald Probleme mit den Nachbarn. Vielleicht doch lieber eine andere Alternative zur Chemie-Keule. Beispielsweise das Verteilen stinkender Lebensmittel wie Hefe, Buttermilch oder Käse im Garten. Nagut, vertrieben wird da wahrscheinlich nur der Besuch, der zum gemütlichen Garten-Kaffekränzchen kommen wollte. Und die Kinder finden dann, dass die Luft zum Spielen drinnen frischer ist, als draußen.

Dabei gibt sich der Maulwurf echt viel Mühe uns von diversen Schädlingen zu befreien

Seine mühseligen Grabungen werden jedoch von anderen Tieren anstandslos ausgenutzt. Sie kriechen in seinen Gängen umher, als wären es ihre eigenen. Auf diese Art und Weise fressen sie die verschiedensten Wurzeln an, sehr zum Leidwesen der Pflanzen und Gartenbesitzer. Manche glauben dann der Maulwurf ist schuld, wenn Pflanzen eingehen. Doch da tut man ihm Unrecht, das flauschige Fellknäuel ist nämlich ein reiner Fleischfresser.

Schnecken, Regenwürmer, Insekten und ihre Larven zieren seine Speisekarte

Eigentlich frisst er alle, die sich unerlaubterweise über unsere Pflanzen hermachen. Deswegen sollte man unserem Gartenfreund nicht mit Gewalt oder Gift zu Leibe rücken. Bitte tu ihm nicht weh, und töte ihn nicht.

Der Maulwurf ist ein Lebewesen – und steht unter Artenschutz