Zwischen den Flüssen Ybbs und Enns erstreckt sich eine malerische Hügellandschaft – das Mostviertel

Durch dieses grüne Paradies führt die rund 200 Kilometer lange, ausgeschilderte Moststraße. Verstreute Weiler und typische Vierkanthöfe schmücken die sanft wellige Region. Der Frühling hüllt die unzähligen Obstbäume in ein duftendes Blütengewand. Zu dieser Jahreszeit zeigt sich das Mostviertel von seiner prächtigsten Seite. Die Moststraße kann zu Fuß oder auf dem Rad erkundet werden, der Genuss ist einem auf jedem Weg sicher. Mostheurige, Bauernhöfe und Gasthäuser verwöhnen mit kulinarischen Spezialitäten und fruchtigen Durstlöschern. Ist der Eingang des Lokals mit der Plakette “Most – a guade Kost” gekennzeichnet, gibts bestimmt an guten Most – zur guten Kost.

Verschiedene Birnensorten werden im Mostviertel zum goldfarbenen erfrischenden Getränk verarbeitet

Bereits die Kelten schworen auf den belebenden Trunk. Die sogenannten Mostbarone haben sich ganz der Kultur rund um den Birnenmost verschrieben. Zudem stellen sie allerlei Spezialitäten aus Birnen her. Auch die kulturellen Vorlieben kommen nicht zu kurz. Das Benediktinerstift ragt weit sichtbar aus der hügeligen Landschaft heraus. Ein einzigartiges architektonisches Ensemble stellt das Stift Seitenstetten dar. Der Mix aus verschiedenen Baustilen macht es zu einer Besonderheit. Die Erlebnisaustellung im MostBirnHaus erzählt vom Leben der Birne. Der Duft verschiedener Mostviertler Schmankerl lockt in die “Spezerei”. Kunsthandwerk, herzhafte Köstlichkeiten, praktische Dinge für zu Hause und edle Tropfen treffen jeden Geschmack. Eine Wanderung durch die Moststraße in Niederösterreich ist sicher keine Durststrecke.