Praktische Helfer von draußen – für draußen

Seit jeher besteht das nützliche Reinigungsgerät aus Naturmaterialien. In früheren Zeiten schrieb man dem Reisigbesen (auch Riadlbesen genannt) magische Zauberkräfte zu. Deswegen ist er bis heute fester Bestandteil einer jeden Zauberwerkstatt. In den verschiedensten Ländern kreisen die interessantesten Mythen rund um das Kehrgerät. Heutzutage gibt es unterschiedliche Ausführungen des Besens, der aus dem Bäuerlichen Alltag kommt. Der Spruch “Alte Besen kehren besser” stammt tatsächlich vom Reisigbesen. Nach mehrmaligem Gebrauch ist der Besen sozusagen “eingekehrt” und reinigt dann wirklich besser.

Materialien für einen selbstgemachten Reisigbesen

  • Reisig (am besten von der Birke)
  • Besenstiel (aus einem Stock, neu gekauft oder ein ausgemusterter – noch brauchbarer)
  • Draht und Schnur
  • Messer, Dratschneider und Gartenschere
  • Spanngurt

So wirds gemacht

Der Reisig wird in eine Länge von etwa 40 bis 50 Zentimeter geschnitten. Nun werden mehrere kleine Bündel gebunden, die dickeren Enden sollen oben sein. Diese Bündel nun eins nach dem anderen zum Besen zusammenbinden, bis er den gewünschten Umfang hat. Damit sich der Besen beim Kehren nicht wieder Lockert, müssen die Bündel unter großer Spannung gebunden werden, hierbei ist der Spanngurt hilfreich. In mehreren Windungen wird der Draht mehrmals um den fast fertigen Besen gewickelt.  Anschließend die einzelnen Zweige auf die gleiche Länge abschneiden. Der Stiel wird unter leichtem Drehen, mit der Spitze nach vorne in das Reisigbündel gedreht.

Somit ist der Besen bereit für den ersten Flug.