Einst lebte im Salzkammergut der liebevolle Schafhirte Jonathan auf einem namenlosen Berg

Grüne Wiesen mit bunten Almblumen bedeckten ihn, als wär es ein großer weicher Teppich. Fast täglich streichelte die Sonne den prächtigen Berg. Wenn Schäfer Jonathan nicht gerade Käse machte oder seine Schäfchen kraulte, dann genoss er die traumhafte Aussicht über das Salzkammergut. Auf dem Gipfel hatte er einen wunderbaren Rundumblick, bei Schönwetter konnte er sogar mal 13 Seen zählen. Die Wolken waren zum Greifen nah, so hoch war dieser Berg. An bewölkten Tagen verschwanden sogar die Schäfchen darin.

Eines Nachmittags kamen so flauschige Wolken angeflogen, dass man sich glatt hineinkuscheln vermochte. Die neugierigen Schafe wollten das unbedingt ausprobieren. Hirte Jonathan hatte nichts dagegen, und so durften die Tiere Runde für Runde um den Berg mitfliegen. Aufgeregt und erfreut blökten die Schafe aus den weichen Wolken heraus. Dabei konnte der Hirte seine Schäfchen hören, aber nicht sehen. Sowohl die Wolken, als auch die Tiere hatten großen Spaß dabei. So kam es, dass sie des öfteren in den flauschigen Himmels-Kissen versteckt um den Berg flogen. Wanderer die auf den Berg spazierten konnten dann Schafe hören, sahen aber kein einziges davon. Sie glaubten damals, der Berg sei verzaubert und blökt wie ein Schaf.

Darum gaben sie diesem Berg den passenden Namen „Schafberg“

Wer heute auf den Schafberg kommt und ganz leise ist, der kann vielleicht die Schäfchen hören. Oder sogar eines in den Wölkchen entdecken. Weitere Informationen zum Salzkammergut, oder vom Schafberg auf 13 Seen sehn