Taferl-Klaussee · Salzkammergut


Ruhe und Erholung hüllen den kleinen Taferl-Klaussee in eine spezielle Romantik

Schützend steht das Höllengebirge mit seinen schroffen Felsen neben dem malerischen Gewässer. Von duftendem Mischwald umrahmt, ist der naturgeschützte Taferl-Klaussee auch Heimat einiger Tierarten. Da er zu den Hochmooren zählt, ist das Ufer stellenweise sehr seicht und moorig. Seine Lage neben der Straße macht das kleine Naturparadies leicht erreichbar.

Rund um den See führt ein gut gepflegter Wanderweg

Der Rundgang dauert etwa eine halbe Stunde und gibt oft den Blick auf das ruhige Gewässer frei. Bankerln laden ein die Natur in aller Ruhe zu genießen. Ist die Jausenstation geöffnet, verwöhnt sie ihre Gäste mit feinen Köstlichkeiten aus der Region. Der Taferl-Klaussee dürfte im Jahr 1716 seinen Ursprung haben, als man damals den Aurachbach mit einer Abflusssperre aufstaute. Bei Bedarf wurde die Sperre geöffnet, um mit Hilfe des dadurch entstehenden Wasserschwalls das gefällte Holz ins Tal zu schwemmen. Heute findet die Stauanlage mit Trinkwasserqualität als Fischgewässer Verwendung. Das Höllengebirge speist den lieblichen See mit frischem, klaren Wasser. Durch die geringe Tiefe von maximal 1,5 Meter erwärmt es sich dort rasch. Das Baden ist aber nicht erlaubt. Der 200 Meter lange und 120 Meter breite See wird dann zur Badewanne für Enten, Singvögel, Libellen, Fische und geschützte Pflanzenarten. Vom Parkplatz des Sees führen Wanderwege auf den Hochlecken hinauf, zum Hochleckenhaus, zum Gasthaus Kienklause und auch zum Attersee hinüber.

Der 15. August ist der alljährliche Termin für das Echoblasen am Seeufer

Dabei versuchen mehrere Bläsergruppen aus der Region ein stimmungsvolles Echo zu blasen. Das Eintauchen in dieses alte Brauchtum aus dem Salzkammergut wird dann zum ganz besonderen Erlebnis. Der Taferl-Klaussee befindet sich ganz in der Nähe vom Attersee im Salzkammergut.