Ob Ruheinsel, Glücksplatz oder einfach ein unvergesslicher Ausflug, dafür steht Traunkirchen am Traunsee

Von Gmunden aus blickt man Richtung Süden. Etwas weiter entfernt, dort wo der Traunsee eine Kurve macht steht eine Kapelle auf einem kleinen Berg, der Johannesberg. Genau dorthin führt uns die Reise, zu einem besonderen Ort im wunderschönen Salzkammergut.

Immer begleitet von der beeindruckenden Berg- und Seekulisse

In Traunkirchen angekommen befindet sich linker Hand ein Parkplatz mit WC-Anlage. Sollte dieser ausgelastet sein, so fährt man ein paar Meter weiter und rechts eine Schotterstraße hoch. Dort stehen weitere Parkmöglichkeiten zu Verfügung die allesamt gebührenfrei zu benützen sind. Von hier aus geht es auch schon los Richtung Zentrum. Rechter Hand befindet sich ein Aufstieg zum Kalvarienberg, aber wer es etwas gemütlicher angehen möchte der geht vom Parkplatz zum Seehotel „Das Traunsee“. Direkt am Parkplatz des Hotels vorbei, und runter zum See. Dieser Platz gibt einen herrlichen Blick zur Keramikstadt Gmunden frei. Durch die geografische Ausbuchtung ist Traunkirchen dem Traunstein so nahe, wie keine andere Ortschaft. Hier beginnt der beschilderte Seerundgang. Geht man durch den kleinen gemauerten Durchgang beim Hotel, und entlang der Kirchenmauer, so erreicht man eine Schiffsanlegestelle.

Am Vormittag hält sich der Touristenandrang noch in Grenzen. Jedoch kommen einem immer wieder fremde Menschen mit einem Lächeln im Gesicht entgegen.

Da hört man dann auch schon mal: “so beautiful” oder “så vackert”, das soviel bedeutet wie “so schön”

Spaziert man weiter entlang des verträumten Waldweges, so kommt man zu einem liebevollen Badeplatz. Geht man jedoch 30 Meter vorher den abzweigenden Weg nach oben, erreicht man nach einigen Kurven die Johannes-Kapelle. Sie ist es, die auf dem kleinen Berg vor Traunkirchen thront und von Weitem sichtbar ist. Singt man auf dem Weg “Ein Schiff wird kommen”, kommt vielleicht eines mit Musik vorbei, und das nicht selten. Des öfteren fährt ein Passagierschiff mit Musikern vorbei. Leise verhallen dann die Trompetentöne zwischen den Bergen am Traunsee.

Am Badeplatz von Traunkirchen endet unser Rundgang

Aber es gibt da noch was – den Kalvarienberg. Er bietet einen relativ leichten Aufstieg, aber leider nicht barrierefrei. Die Mühe über die unzähligen Stufen wird mit schönen Ausblicken auf Traunkirchen, den Traunsee und den Traunstein belohnt. Die Natur in der Region Traunsee entspannt, beruhigt und macht uns einfach glücklich.