Etwas außerhalb der historischen Stadt Retz steht ihr Wahrzeichen – die Windmühle

Auf der Anhöhe des Kalvarienberges wacht sie seit Generationen über die Region, und bildet die Grenze zwischen dem Wald- und Weinviertel. Von 1833 bis heute befindet sich die steinerne Mühle im Besitz der Familie Bergmann, die das wertvolle Erbe hegt und pflegt. Eine Führung durch die vollständig eingerichtete und betriebsfähige Windmühle ermöglicht den Besuchern eine Zeitreise in das damalige Leben des Müllers. Das von Wind und Stein gemahlene Korn wird danach in der kleinen Backstube des alten Müllerhauses zu köstlichem Windmühlbrot gebacken.

Das Erlebnis für die Sinne kann anschließend beim Windmühlheurigen der Familie Bergmann verkostet werden. Ein Glas Wein zu den herzhaften Schmankerln, schmeckt bei dem eindrucksvollem Ausblick über Retz und die Weingärten besonders gut.

In der Serie “Der Kurier der Kaiserin” war die Retzer Windmühle Hauptdarstellerin …

… in der Duellszene mit Klaus-Jürgen Wussow. Hat man die Aussicht von der Windmühle weit ins RetzerLand hinein genossen, so sollte man den Blick in das unterirdische Retz * Perle des Weinviertels wagen. Der Erlebniskeller unter der Stadt Retz ist der größte begehbare Keller von Österreich.

Zusammen mit der Windmühle in Podersdorf am Neusiedlersee, sind sie die letzten erhaltenen Windmühlen von ursprünglich rund 400 in Österreich.