Die Zirbe gehört zur Familie der Kieferngewächse

Ihr vollständiger Name lautet auch Zirbelkiefer. Hoch oben trotzen die Bäume den widrigsten Lebensbedingungen in eisiger Kälte, der Gefahr von Blitzschlag und Lawinen. Das kraftstrotzende Durchhaltevermögen macht die Zirbe zu einer energiereichen Baumart. In einer Seehöhe von 1.400 bis ca. 2.500 Metern herrschen ideale Bedingungen für das Wachstum des Zirbenbaumes. Die meisten und größten Zirbenwälder in Österreich sind in Tirol zu finden. Ausgewachsene Nadelbäume sind ca. 25 Meter hoch.

Sie wachsen besonders langsam und werden rund 300 Jahre alt

Einzelne Bäume erreichen ein stolzes Alter von 1.000 Jahren und mehr. Wohl können Eibe und Eiche sogar älter werden, jedoch wachsen diese Baumarten an angenehmeren Standorten. Pinselartig büscheln die Zirben jeweils 5 Nadeln an einem kurzen Trieb. Alle 6 bis 10 Jahre blüht diese Baumart und bildet dabei rundliche Zapfen. Aus ihnen wird der leicht harzig schmeckende, aber sehr bekömmliche Zirbenschnaps hergestellt.

Für den Tannenhäher sind die Samen der Zapfen äußerst schmackhaft. Der Vogel ist maßgeblich an der Verbreitung der Zirbe beteiligt.

Er versteckt in seinen unglaublichen 6.000 Futterdepots an die 100.000 Zirbensamen als Wintervorrat in der Erde

Aus den vergessenen Samen keimen dann die Jungbäume. Unumstritten ist die beruhigende Wirkung des Zirbenholzes. Ätherische Öle unterstützen die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen. Zudem ist das Holz antibakteriell, verhindert die Mottenbildung und ist sehr schön anzusehen. Das Zirbenholz bekommt beim Trocknen keine Risse wie andere Holzarten. Es ist weich und leicht, sehr gut zu bearbeiten und verströmt über viele Jahre hinweg seinen angenehmen Duft. Deswegen findet es sich in den verschiedensten Produkten wieder.

Zahlreiche positive Eigenschaften machen die Zirbe zur Königin der Alpen

Ein nachhaltiges Produkt und belebendes Wohn-Assecoire der Zirbe, ist auch der Zirbenlüfter.